FAQ Hypnose

Hier findest du Antworten auf viele Fragen zur Hypnose

Was ist eigentlich Hypnose?
Der durch eine Hypnose hervorgerufene Zustand (Trance) entspricht er dem Zustand, in dem sich jeder Mensch abends beim Einschlafen oder morgens beim Aufwachen befindet. Allerdings wird dieser Zustand vom Hypnotiseur vertieft und stabil gehalten. Bei einer tiefen Trance geht dies soweit, das auch grundsätzliche Verhaltensmuster geändert werden können. Der Hypnotisierte ist körperlich tief entspannt, während er geistig äußerst konzentriert und aufmerksam ist. Das Zeitgefühl geht verloren, die Umwelt wird unwichtig, man fühlt sich sehr wohl – eine Art Kurzurlaub für Körper und Seele.
Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?
Nach unserem Vorgespräch machst du es dir bequem und die Hypnose kann beginnen. In der Einleitungsphase helfe ich dir, die Aufmerksamkeit zu konzentrieren und nach Innen zu lenken, um einen Trancezustand zu erreichen. Im weiteren Prozess biete ich dir vielfältige Hilfsmittel an, die es dir ermöglichen, auf einer anderen Bewusstseinsebene Lösungsmöglichkeiten für dein Problem zu finden. Dies kann z.B. über das Vermitteln bedeutungsvoller Geschichten und Symbole geschehen, über das Erfahren besonderer Erinnerungen oder indem neue Verknüpfungen von Gedanken zu neuen Erkenntnissen führen. Dabei kannst du sagen und zeigen, was du erlebst und was dir wichtig ist und damit die Richtung der Sitzung bestimmen, so dass sich während der Trance eine intensive Kooperation zwischen dir und mir entwickelt. Nach jeder Trance erfolgt eine behutsame und gründliche Reorientierung, in der du dich wieder für deine aktuelle, alltägliche Lebenswelt öffnet.
Was geschieht mit mir in Hypnose?
In der Hypnose befindest du dich in einem veränderten Bewusstseinszustand. Dieser Bewusstseinszustand wird Trance genannt. Während der für Hypnose genutzten Trance ist man weder eingeschlafen noch bewusstlos, sondern voll aufnahmefähig. Je nach Zielsetzung können sogar organische Vorgänge durch Hypnose beeinflusst werden.
Ist jeder hypnotisierbar?
Grundsätzlich ja. Nur weil sich jemand in einer bestimmten Situation weigert, in eine Entspannungs-Trance zu gehen, heißt das noch lange nicht, dass er nicht unzählige Male hypnotische Situationen erlebt hat. Wenn sich jemand in einer bestimmten Situation nicht hypnotisieren lässt, dann liegt das entweder an mangelndem Vertrauen, eine Schutzfunktion des Unterbewusstseins (das Veränderungen dosieren kann, so dass sie verarbeitbar sind) oder es ist eine Form von innerem Widerstand gegen die gewünschte Veränderung. Es gibt einige wenige Ausnahmen, wie z.B. alte Menschen, wenn sie sich nicht mehr konzentrieren können, es ihnen an Phantasie mangelt o.a., die evtl. tatsächlich nicht hypnotisierbar sind. Kleine Kinder sind ebenso meist nicht hypnotisierbar.
Ist man in Hypnose willenlos?
Nein. Wer im normalen Wachzustand, den man übrigens Vigilanz nennt, willenlos ist, wird es in Hypnose auch sein. Wer über eine gewisse Intelligenz verfügt, der wird diese Intelligenz auch in Hypnose nicht ablegen, sondern die Suggestionen selektiv befolgen. Suggestionen, die der inneren Einstellung widersprechen, werden vom Unterbewusstsein nicht angenommen. Suggestionen, die vollkommen abgelehnt werden, weil sie eigenen Werten entgegenstehen, führen oft zu sehr abrupter Ablehnung und Beendigung der Trance. Insofern entspricht der Wille des Klienten in Trance im besonderen Maße seinen eigenen Bedürfnissen und nicht jenen des Hypnose-Therapeuten.
Wie lange dauert eine Hypnosesitzung?
Zu Beginn einer Hypnosesitzung findet immer ein Vorgespräch statt, in dem die individuellen Besonderheiten besprochen werden. Wie lange die Sitzung insgesamt dauert, hängt von verschiedenen persönlichen Faktoren ab. Meistens dauert eine Sitzung incl. Vorgespräch ca. 1-2 Stunden.
Wann sollte keine Hypnose durchgeführt werden?
Bei allen psychotischen Symptomen (Halluzinationen, Wahnvorstellungen) ist Hypnose auf keinen Fall anzuwenden. Bei schwer traumatisierten Menschen ist sehr viel Vertrauen nötig, weil sie durch die Hypnose an die Ohnmacht der damaligen traumatischen Situation erinnert werden und unter Umständen aus lauter Angst vor Kontrollverlust nicht in Trance gehen. Grundsätzlich sollten geistig behinderte Menschen nicht hypnotisiert werden sowie alkoholisierte Personen oder Personen, die Drogen jeglicher Art konsumiert haben.
Gibt es irgendwelche Risiken?
Wenn die Behandlung durch einen Fachmann durchgeführt wird, gibt es kein Risiko. Man schläft NICHT in Hypnose. Man ist nur wohltuend entspannt, aber geistig hellwach. Man bekommt alles mit. Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden. Man hat jederzeit die volle Kontrolle über alles, was in der Hypnose geschieht.
Wen werde ich nicht hypnotisieren?
Die nichtmedizinische Hypnose gilt als Entspannungsverfahren und ist in ihrer inneren Wirkweise anderen gängigen Verfahren wie dem Autogenem Training, Muskelentspannung nach Jacobson oder auch Yoga ähnlich. Medizinische Hypnoseanwendungen sind alle Anwendungen, die zur Diagnose, Heilung oder Linderung von Krankheiten dienen. Diese biete ich nicht an! Einfach gesagt: Ich arbeite nicht mit psychisch Kranken und auch nicht mit Menschen, die kürzlich eine schwere körperliche Erkrankung hatten oder chronisch krank sind. Daher führen wir auch ein ausführliches Erstgespräch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich keine Heilbehandlungen durchführe und auch keine Diagnosen stelle. Meine Arbeit kann einen Besuch beim Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker nicht ersetzen.
Ist die Hypnosewirkung dauerhaft?
Eine Hypnosewirkung kann über Monate oder Jahre ohne Auffrischung erhalten werden. Bei Gewohnheiten wie Rauchen oder die Vorliebe zu fettem Essen benötigen häufig mehrere Sitzungen. Dies ist jedoch bei allen Personen individuell unterschiedlich.
Wie viele Hypnosesitzungen werde ich brauchen?
Wie viele Hypnosesitzungen notwendig sind und über welchen Zeitraum sich eine Prozess erstreckt ist abhängig von der Komplexität und der Dauer des Problems, deinem Ziel, deiner persönlichen Situation, deinen individuellen Stärken und Fähigkeiten. Möglicherweise wird eine konkrete Prüfungsangst in drei Sitzungen bewältigt, während die grundlegende Veränderung der ängstlichen Disposition einen längere Zeitraum erfordert. Auch die Dauer der einzelnen Hypnosesitzungen und der Abstand dazwischen werden individuell vereinbart.
Viele Menschen erwarten, dass ihnen mit einer einzigen oder ganz wenigen Hypnosesitzungen geholfen wird. Dies kann unter optimalen Bedingungen vorkommen, da Symptome jedoch häufig eine unbewusste Funktion oder Bedeutung haben, erfordert es meist einen längeren Prozess, die anstehenden Veränderungen in der Lebenssituation zu verankern.
Was kostet eine Hypnosesitzung?
Das Honorar für eine Stunde (60 Min.) richtet sich nach dem Jahreseinkommen (brutto). Hypnose-Sitzungen dauern ca. 1-2 Stunden.

Jahreseinkommen Hypnose
Bis 50.000 € 90 €
Bis 70.000 € 120 €
Bis 90.000 € 140 €
Ab 90.000 € 160 €

Bei manchen Themen vereinbaren wir einen Paketpreis (Rauchfrei). Das besprechen wir dann in einem Vorgespräch.
Alle Honorare verstehen sich jeweils zuzüglich 19% Mehrwertsteuer. Die Vor- und Nachbereitungen sind bereits ebenfalls in den Honoraren enthalten. Basis der Honorarberechnung ist der vereinbarte Termin. Verspätungen des Klienten mindern nicht den Honoraranspruch. Vereinbarte Termine können bis 2 Werktage (48 h) vorher schriftlich und kostenfrei abgesagt werden (bei Montagsterminen bis Freitag 13.00 Uhr). Wir werden selbstverständlich versuchen, den Termin kurzfristig weiter zu vermitteln. Sofern das nicht möglich ist, stellen wir das Mindest-Honorar in Rechnung.

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